03.09.2010 | |
| Gleiche Honorare CDU hält an Ost-West-Angleich für Zahnärzte fest Trotz des Milliardendefizits der gesetzlichen Krankenversicherung sollen die Honorare der ostdeutschen Zahnärzte Schritt für Schritt ans Westniveau angeglichen werden. Die 9.000 Mediziner würden somit insgesamt rund 165 Millionen Euro im Jahr zusätzlich bekommen. Laut einem Bericht des "Handelsblatts" müssen die Zahnärzte wie geplant im kommenden Jahr insgesamt 50 Millionen Euro zum Ausgleich des Kassendefizits von elf Milliarden Euro beitragen. Wie die Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) in Berlin erklärte, würden auch die Zuwächse der Zahnärzte begrenzt. Widmann-Mauz: "In einem nächsten Schritt hat sich die Koalition vorgenommen, historische Unterschiede der Vergangenheit bei der Ost-West-Vergütung 20 Jahre nach der Einheit schrittweise abzubauen." Das sei nur gerecht, konstatierte die Gesundheitspolitikerin. sf/dpa, Foto: KZBV Weitere aktuelle Meldungen und zusätzliche Informationen finden Sie unter www.zm-online.de, dem Internet-Angebot der Zahnärztlichen Mitteilungen. Ihre zm-online-Redaktion |